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| Kunstmuseum Karlsruhe: Bleistiftskizze nach Marlene Dumas, August 2026 |
Marlene Dumas (*1953): Hell (The People of the Artworld in Monets Lake of the Searoses)
+ + + + + Zeichnung & Reportage + + + + +
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| Kunstmuseum Karlsruhe: Bleistiftskizze nach Marlene Dumas, August 2026 |
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| Friedrichsplatz, August 2026 |
Sketchen am Friedrichsplatz: Das Naturkundemuseum Karlsruhe im Sommer. Allerdings hat es leicht geregnet. Wer genau hinschaut, entdeckt ein paar Tropfen auf dem Hausdach. Links flattern die Werbefahnen des Museums, davor auf der Rasenfläche sieht man die bronzenen „Springenden Panther“ von Andreas Helmling. Dahinter steht der Quetzalcoatlus, das rund 5,70 Meter hohe Modell eines Riesenflugsauriers, das ursprünglich für eine Sonderausstellung aufgestellt wurde und bis heute vor dem Museum stehen geblieben ist.
In der Mitte der Zeichnung zu sehen ist der „Mittelrisalit“ des Museumbaus. Das Gebäude wurde nach Plänen des Karlsruher Hofbaumeisters Karl Joseph Berckmüller zwischen 1865 und 1876 als renaissancistische Dreiflügelanlage errichtet und gilt als zweitältester Museumsbau Deutschlands. Oben auf dem Mittelrisalit thronen vier Marmorfiguren des Bildhauers Carl Johann Steinhäuser: Ethnografia für die Völkerkunde, Minerva für Wissenschaft und Künste, Klio für Geschichte und Altertümer und Isis für die Naturwissenschaften. Sie weisen auf die ursprünglichen Sammlungsbereiche des Hauses hin.
Halb rechts kündigt ein großes blaues Plakat die aktuelle Sonderausstellung „Versammelt“ an. Unten kreuzen Passanten und ein Radfahrer die Erbprinzenstraße zwischen den bunt bepflanzten Blumenrabatten![]() |
| Neues Ständehaus am Friedrichsplatz, August 2026 |
Fast in der Bildmitte ragt die über der Eingangstür die hochgezogene Fensterfront ins Bild. In den großen Fensterscheiben spiegeln sich die Fenster des gegenüberliegenden historischen Gebäudes der BW-Bank am Friedrichsplatz. Und auch die Architektur selbst erzählt von Vergangenheit und Gegenwart: Die modernen Mauerwerksteine des Bibliotheksgebäudes sind dem Erscheinungsbild des verlorenen historischen Ständehauses nachempfunden.
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| Markgrafenstraße 29, Juli 2026 |
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| Wasser und Rasensprenger an den Blumenrabatten, Juli 2026 |
Die Skizze zeigt eine typische Urban-Sketching-Szene aus Karlsruhe. Habe sie in das kleine Ringbuch-Sketchbook gezeichnet. Die Spiralbindung bleibt bewusst als Teil der Bildwirkung erhalten. Die Doppelseite ist eine spontane Vor-Ort-Zeichnung, schnell, konzentriert, mit Blick für das Auffällige.
Standort ist am Kongressplatz, unmittelbar an den Blumenrabatten vor dem Novotel. Links steht eine Parkbank, daneben eine Laterne mit zwei Leuchten. Eine zweite, baugleiche Laterne bildet rechts den Gegenpol des Bildes und rahmt die Szene ein.
Zwischen den Laternen im Hintergrund der Straßenraum. Fahrzeuge – darunter ein Fahrradfahrer und ein Auto – beleben die Straße. Die Architektur bleibt reduziert dargestellt. Die Spiralbindung teilt die Zeichnung in zwei Hälften. Sie stört, unterstreicht aber den Charakter des Skizzenbuchs als Arbeitsmedium und erinnert daran, dass die Zeichnung direkt vor Ort entstanden ist.
Das Schönste an der Skizze? Eigentlich das, was man gar nicht anfassen kann: das Wasser. Die feinen Striche sind die Sprühbögen der Rasensprenger, die gerade über die Blumenrabatten tanzen. Zusammen mit Fahrrad, Autos und dem sommerlichen Grün entsteht eine Szene, die sich fast bewegt.![]() |
| Fußgänger in Mühlburg, Juli 2026 |
Rechts im Hintergrund ist der "nahkauf" zu erkennen. Die Ampelmasten geben dem Bild Struktur, die Fußgängerfurt führt den Blick durch die Szene, wartende Menschen werden zu kleinen Ruhepunkten zwischen all der Bewegung. Am Entenfang zeigt sich Karlsruhe nicht von seiner repräsentativen Seite, sondern so, wie die Stadt jeden Tag funktioniert. Kein Postkartenmotiv, aber voller kleiner Geschichten zwischen zwei Ampelphasen.