Sonntag, 11. Oktober 2026

Gäste im Radhaus

Oberwald Rüppurr Biergarten, Oktober 2026

Sonntag, 4. Oktober 2026 war der letzte offenen Bewirtungstag im Radhaus KArlsruhe, dem wunderschönen Biergarten im Oberwald. Ich war dabei. Danke! 

Schloss Rückseite

Schlossgarten karlsruhe, Oktober 2026

 

Junge Kunsthalle Orangerie

Botanischer Garten Karlsruhe, Oktober 2026

Die Orangerie der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ist heute als Junge Kunsthalle ein Ort für junges Kunstpublikum und Familien und für neue Perspektiven. Hier ist sie von der Seite des Botanischen Gartens aus zu sehen, zwischen Bäumen und Rosenblüten. Die Architektur nimmt sich in dieser Ansicht etwas zurück. Nur Teile der Fassade präsentieren sich: der Turm mit seiner türkisfarbenen Kuppel, die Fensterreihen, das Dach, die hellen Wandflächen. 

Im Haus der Orangerie steckt viel Karlsruher Architekturgeschichte. Der Architekt Heinrich Hübsch (1795–1863), badischer Hofbaudirektor und einer der prägenden Baumeister des 19. Jahrhunderts, entwarf das Gebäude. Zwischen 1853 und 1857 entstand es als Winterquartier für empfindliche Kübelpflanzen, darunter Zitrusbäumchen. 

Hübsch war Schüler Friedrich Weinbrenners und kannte den Klassizismus von daher bestens. Aber er wandte sich von dessen strenger Formensprache ab. In seiner 1828 veröffentlichten Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“ fragte er grundsätzlich nach einer zeitgemäßen Architektur. Er plädierte dafür, nicht einfach historische Stile zu kopieren, sondern Bauweise, Material und praktische Anforderungen miteinander zu verbinden. Sein sogenannter Rundbogenstil griff unter anderem romanische Formen auf, entwickelte daraus aber eine eigene Architektursprache. 

An der Orangerie lässt sich diese Haltung ablesen. Die großen Rundbogenfenster gliedern die lang gestreckte Fassade. Hübsch plante nicht nur ein einzelnes Gebäude. Die Orangerie gehört zu einem Ensemble aus Kunsthalle, Gewächshäusern und weiteren Bauten rund um den Botanischen Garten. Architektur und Landschaft sollten zusammenwirken und einen malerischen Eindruck erzeugen. Okay, hab ich versucht einzufangen. Vom Garten aus erscheint die Orangerie zwischen Bäumen und Blüten, nicht als isolierter Solitär, sondern als Teil einer zusammen gewachsenen Umgebung. 

Kaiserstraße 123

Geburtshaus von Geograph Friedrich Ratzel, Oktober 2026

Lebensmittelgeschäft in der Kaiserstraße 123. Obst liegt in den Kisten der Auslagen, zwei Einkaufswagen stehen bereit, eine Passantin geht vorbei. Sie hat telefoniert. Ich habe sie skizziert. Klar, musste schnell gehen. Sieht im Ergebnis jetzt eher aus, als ob sie was trinken würde. Auch okay! Ob die Passantin telefoniert oder etwas trinkt, aus einer Dose oder einem Becher, ist jetzt anhand der Zeichnung nicht mehr festzustellen. Wenn mich irgendwann meine Erinnerung verlässt, wird später niemand mehr wissen, ob diese Passantin damals telefonierte oder etwas trank. Deshlab ist es ganz gut, dass ich jetzt dazu einen erklärenden Text liefere. Wobei: Ist jetzt auch nicht so wichtig, ob die Frau telefoniert hat oder ob sie was getrunken hat. Kurzum: Dokumentarischen Ansprüchen genügt die Zeichnung nicht. Ist nicht so super, aber auch okay! Weil: Welchen Sinn hat es, dokumentarisch festzuhalten, dass eine Passantin am 30. September 2026 um - Uhrzeit unbekannt - telefoniert oder was getrunken hat? Wenig Sinn, keinen Sinn. Das leitet mich zu weiteren Fragen an: Wer sind wir? Wo wollen wir hin? Und wenn wir ankommen, wo sind wir dann? Lässt sich das per GPS bestimmen? Bleibt noch zu sagen, dass die Kaiserstraße 123 das Geburtshaus von Geograph Friedrich Ratzel ist. 1844 - Achtung, schöne Formulierung - erblickte er dort das Licht der Welt. 

Montag, 28. September 2026

Ettlinger Straße

Blick vom Grünstreifen in Richtung Westen, September 2026

 

Kaiserstraße 86

 

Fahrradständer vor dem Vorwerk-Staubsauger-Geschäft, September 2026

Donnerstag, 17. September 2026

Kapellenstraße 47

Großes neues Wohnhaus an der Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee, September 2026