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Freitag, 15. Mai 2026

Lammbrunnen

Kaiserstraße Ecke Lammstraße, Mai 2026

Der Lammbrunnen, der wegen seines dargestellten Themas eben auch "Jungbrunnen" heißt, von Bildhauer Karl-Henning Seemann wurde letztes Jahr 2025 nach der langen Zeit der Bauarbeiten wieder aufgestellt und eingerichtet. Er war 2010 entfernt worden, als mit der Innenstadt-Untertunnelung für den ÖPNV begonnen wurde. 
 

Sonntag, 22. März 2026

Dienstag, 10. März 2026

Montag, 23. Februar 2026

Zwischen Bulach & Beiertheim

Östlicher Pylon auf der Albbrücke mit der Katzenfigur des Bildhauers Gerhard Karl Huber, Februar 2026

Montag, 29. Dezember 2025

Musikalischer Engel

Skulptur von Andreas Helmling am Oststadtkreisel, Dezember 2025



 

Montag, 19. Mai 2025

Stephanplatz-Brunnen

Hinter der Post-Galerie, Mai 2025

Die Zeichnung zeigt Details des Stephanplatz-Brunnens, ein klasse Jugendstilwerk, das 1905 von Hermann Billing entworfen wurde. Im Fokus stehen Männergesichter der umlaufenden Rotunde, eine Mischung aus Porträt und Karikatur.

Freitag, 4. April 2025

Innerfields Graffiti

Hauseingang vom Kulturraum KOHI am Werderplatz in der Südstadt, März 2025

 

Montag, 19. August 2024

Städtische Galerie Karlsruhe

Blick auf die Gebäuderückseite, Standort: Filmpalast am ZKM, August 2024

Zu sehen ist auch die 2015 geschaffene Skulptur "Taiwan Ruyi", Segenswünsche aus Taiwan, von Mu Xiang Kang. Sie besteht aus ausgedientem Aufzugsseil (Stahl). 

Donnerstag, 11. Juli 2024

Baum und der Denkende

KIT Campus Süd, Engesserstraße, Juni 2024

Manchmal hilft es enorm, Abstand zu nehmen und die Dinge aus der Distanz zu betrachten. Beim Zeichnen erfährt man diese Lebensweisheit sehr intensiv. Ich gehe also einige Schritte zur Seite und schau mir den Denkenden aus etwa zehn Metern Entfernung an und sketche. Jetzt kommt mehr als die Skulptur die Umgebung der Skulptur aufs Bild. Und das ist vor allem... Baum! Es ist Juni. Die Bäume tragen volles Blattwerk. Ich zeichne also den Baum, der sich als riesiger Partner zur Skulptur von Karl-Heinz Krause gesellt, habe aber mit Blattwerkdetails meine Schwierigkeiten, weshalb ich - um die dicht gewachsene Baumkrone darzustellen - zum zerstampften Grafitstaub greife und ihn ausgiebig mit den Fingern übers Papier verschmiere. Macht irre Spaß. Kann ich nur empfehlen. Einfach alte, abgebrochene Bleistiftminen sammeln, mit Stößel im Mörser zerdrücken und rauf damit aufs Papier. 

Manchmal hilft es enorm, Abstand zu nehmen und die Dinge aus der Distanz zu betrachten. Manchmal. Während ich so eifrig mit meinen silbern schillernden Fingerspitzen und Fingerrücken und Daumenballen über Papier schmiere, und zwar in der bemühten Absicht, die vielen, vielen Blätter des Baumes grafisch expressiv darzustellen, bemerke ich, dass das, was da auf meinem Papier entsteht mehr so eine graue, schwere, depressive Wolke ist. War so vor wenigen Sekunden noch gar nicht vorgesehen, kommt jetzt aber wenige Sekunden später passend und cool rüber. Der Denkende umgeben von schwermütigem Grafitgeschmiere. 

Dienstag, 4. Juni 2024

Bronzeskulptur am KIT

"Der Denkende" von Karl-Heinz Krause, Juni 2024

Studieren und Depression haben liegen eng beieinander. Wer's nicht glaubt: Faust von Goethe lesen, vor allem die Szene im Studierzimmer. Da klagt der gelehrte Faust, dass er so viel gelernt hat, dadurch aber nicht glücklich geworden ist. Mehr noch: Er ist schwermütig, hängt einer geradezu kulturell seit Albrecht Dürers Meisterstich traditionsreichen Melanchoie hinterher, die er dann mit Mephistopheles Hilfe - was das Stück ja spannend macht - umzuwandeln versucht in Event, Erlebnis und Ereignis. Gepaart mit toxischer Männlichkeit lässt Faust seine gewonnene Energie unter anderem an der unschuldigen Margarete, die er schwängert, - - - aus. (Ich liebe Fermaten vor der rechten Satzklammer) 

Auf dem KIT-Campus steht eine Bronzeskulptur des deutschen Bildhauers Karl-Heinz Krause aus dem Jahr 1967. Sie heißt "Der Denkende". Ich habe sie 2015, als Karlsruhe den großen Stadtgeburtstag feierte, schon einmal gezeichnet. Die deprimierte Körperhaltung, die die Skulptur zeigt, hat mir gut gefallen. Das biss sich damals ganz gehörig mit dem Public-Relation-Rummel rund um den Stadtgeburtstag. Die Action dazu fand wenige Meter von der Skulptur entfernt am Schloss und im Karlsruher Schlossgarten statt. Da wirkte so ein krummer, abgedünnter Bronzemann auf mich wie ein aus der Zeit gefallener Kontrapunkt. Heute - mein Gott! - neun Jahre später habe ich die Skulptur nocheinmal gesketcht. Und es waren mehr Gedanken, die mir dabei durch den Kopf huschten, als Striche übers Papier des Skizzenbuchs - - - (Fermate, rechte Satzklammer leer).

Ich will (später, bei Gelegenheit) versuchen, die Gedanken zu sortieren und zu formulieren. Doch zuvor nur noch der Hinweis, dass mich Krauses Skulptur nicht so gerührt hätte, wenn sie "Der Depressive", "Der Trauernde" oder ähnlich hieße. Die Titel wären vielleicht durchaus auch treffend. Aber "Der Denkende" spannt den Bogen weiter, unter anderem zu Goethes Faust und zur Gewissheit, dass Studieren und Depression haben eng beieinander liegen.  

Dienstag, 13. September 2022

Skulptur an der Wasserwerkbrücke

Kunstwerk von Klaus Gündchen, September 2022

 

Skulptur Klaus Gündchen

An der Brücke über die Bahngleise und Südtangente in den Oberwald, September 2022
 

http://www.klaus-guendchen.de/Plastiken.html 

Klaus Gündchen wurde 1957 in Münster, Westfalen geboren. 1978 studierte er an der Fachhochschule Design in Münster bei Voré (Volker Erhard), um 1979 ein Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe bei Rainer Küchenmeister und Peter Ackermann aufzunehmen, dessen Meisterschüler er war. Seit 1980 nimmt er an Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Spanien teil und arbeitet ab 1984 als freischaffender Künstler. Die Verbindung von Bildender Kunst und Musik war seit dieser Zeit eines seiner künstlerischen Ziele, die er versuchte mit „Musik und Klängen, Harmonien und Disharmonien sowie Skulpturen, goldenem Schnitt und platonischen Körpern“ herzustellen. 2008 machte er dies auch anlässlich der ARD-Hörspieltage in Karlsruhe für eine breite Öffentlichkeit erlebbar. Klaus Gündchen lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Lebensfahne



Der Brunnen von Horst Egon Kalinowski trägt den Namen "Lebensfahne". Wir nennen ihn immer "Knotenbrunnen", weil die aufsteigende Bronzeplastik ein Tuch darstellt, das in seiner Mitte längs einen Knoten imitiert. Aber tatsächlich öffnet sich die Plastik am oberen Ende zu einem flatternden Stück Stoff, das wiederum einer Fahne ähnelt. Dummerweise, weil Querformat, hat dieser Teil der Plastik beim Sketchen nicht mehr aufs Papier gepasst. Wenn der Brunnen in Betrieb ist, rinnt das Wasser an der Bronzewand nach unten und sammelt sich in einer Pfütze, die manchmal - ach ja - etwas unschön ist, weil sich Laub und vor allem weggeworfener Abfall von Parkbesucher*innen darin sammeln. Standort ist die Nottinghamanlage unmittelbar vor dem Theaterhaus.

Freitag, 3. Juni 2022

Mittwoch, 16. Juni 2021