Freitag, 15. Mai 2026

Japangarten Karlsruhe

Das hintere Torii vor dem Shintô-Schrein, Mai 2026

Jetzt gerade Mitte Mai ist einer der kurzen "Blütehöhepunkte" im Japangarten. Er wurde ab 1913 angelegt, nachdem ein Karlsruher Arzt von einem mehrere Jahre dauernden Japanaufenthalt zurückkam und dem Gartenbaudirektor Friedrich Ries eine original japanische Steinleuchte und Pflanzensamen mitbrachte. 



Lammbrunnen

Kaiserstraße Ecke Lammstraße, Mai 2026

Der Lammbrunnen, der wegen seines dargestellten Themas eben auch "Jungbrunnen" heißt, von Bildhauer Karl-Henning Seemann wurde letztes Jahr 2025 nach der langen Zeit der Bauarbeiten wieder aufgestellt und eingerichtet. Er war 2010 entfernt worden, als mit der Innenstadt-Untertunnelung für den ÖPNV begonnen wurde. 
 

Del's Pizza

Kriegsstraße Ecke Adlerstraße, Mai 2026

 

Freitag, 8. Mai 2026

Ortschaftsrat Grötzingen

Tagesordnungspunkt: Mündlicher Bericht zum Bauvorhaben Schloss Augustenburg, Sitzung 6. Mai 2026

 

Dienstag, 5. Mai 2026

Gutenbergplatz

Weststadt am Krautkopfbrunnen, Mai 2026

 

Botanischer Garten

Schaugewächshäuser, Mai 2026

 

Gudrun erklärt

Botanischer Garten - 10 Jahre Urban Sketchers Karlsruhe, Mai 2026

 

Marktplatz in pink

Early-Bird-Sketchen um 7:30 Uhr Sonntag früh, Mai 2026

 

An der Orgelfabrik

Durlach, Mai 2026

 

Karlsburg

Durlach - beim Pfinzgaumuseum, Mai 2026

Die Zeichnung zeigt die Karlsburg in Durlach in einer bisschen ungewohnten Alltagsszene. Der Platz davor ist mit Bauzäunen abgesperrt, und zwar nicht wegen einer Baustelle, sondern weil der Platz derzeit als provisorischer Schulhof genutzt wird. Während die Schlossschule ihren neuen Pausenhof erhält, weichen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler auf den Vorplatz der Karlsburg aus.

Die Urban-Sketchers-Gruppe hat sich am Samstagnachmittag in Durlach zum gemeinsamen Zeichnen getroffen. 

KIT Audimax

Campus Süd, Mai 2026

 

KIT Campus Süd

Bei der "Wärmflasche" - Straße am Forum 7, Mai 2026

 

Zoobrücke

Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe, Mai 2026

 

Night Sketchen am ZKM

Kunst Museum Karlsruhe, Mai 2026

 

Stempel holen

Urban Sketchers müssen Schlange stehen, Mai 2026
 

Zum 10-jährigen Jubiläum der Urban Sketchers Karlsruhe wurde die Stadt kurzerhand zur spielerischen Entdeckungsroute: Vom 1. bis 3. Mai konnten die Teilnehmenden bei einer Stempeljagd durch Karlsruhe verschiedene Motive zeichnerisch festhalten und sich ihre Stationen im Stempelheft bestätigen lassen.

Sechs Felder galt es zu füllen, jeweils verbunden mit einem typischen Motiv des jeweiligen Ortes. Wer etwa auf der Zoobrücke skizzierte, erhielt den Elefanten-Stempel und am ZKM war ein stilisierter Fernseher das Stempelzeichen. Am Sonntag winkte nicht nur ein vollständig gefülltes Stempelheft als persönliche Erinnerung, sondern auch eine kleine Belohnung. Der Hauptsponsor Gerstaecker sorgte mit einer Verlosung für zusätzliche Überraschungsmomente und kreative Gewinne.

Schloss Gottesaue

Musikhochschule Karlsruhe, Mai 2026

 

Wolfgang-Rihm-Forum

Musikhochschule Karlsruhe, Mai 2026 


 

Treffpunkt Alter Schlachthof

10 Jahre Urban Sketchers Karlsruhe, Mai 2026

 

Mittwoch, 29. April 2026

Montag, 20. April 2026

Sonntag, 22. März 2026

Dienstag, 17. März 2026

Donnerstag, 5. März 2026

Dienstag, 3. März 2026

Am ZKM

Links Filmpalast und Schattenmuster der großen Matthew-Ritchie-Skulptur, März 2026

 

Montag, 23. Februar 2026

Südendstraße

Hirschstraße 113 in der Südweststadt, Februar 2026

 

Welfenstraße

Brücke über die Ebertstraße, Februar 2026

 

Zwischen Bulach & Beiertheim

Östlicher Pylon auf der Albbrücke mit der Katzenfigur des Bildhauers Gerhard Karl Huber, Februar 2026

Mut zur Tücke

Musikkabarettistin Sarah Hakenberg im Kulturzentrum Tollhaus, Februar 2026 

Mut zur Tücke

Im ausverkauften Kulturzentrum Tollhaus Karlsruhe begeistert Sarah Hakenberg mit Witz, Haltung und musikalischer Raffinesse bei ihrer Tour 2026.
Zwanzig Jahre hat sie auf diesen Abend gewartet. „Irgendwie hat es nie geklappt“, sagt Sarah Hakenberg und erzählt, sie habe bei ihrer Agentur regelrecht gebettelt, endlich einmal in Karlsruhe spielen zu dürfen. Nun steht sie im ausverkauften Saal des Tollhaus und das Publikum jubelt vom ersten Moment an.
Seit zwei Jahrzehnten ist die Musikkabarettistin und Liedermacherin in der Kleinkunstszene unterwegs, vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2014 mit dem Münchner Ernst-Hoferichter-Preis für ihre Liedtexte und 2016 mit dem Deutscher Kabarettpreis. Doch erst seit etwa zwei Jahren bespielt sie auch die sozialen Medien. Ihre kurzen, pointierten Klavier-Videos haben ihr dabei noch einmal enorme Reichweiten beschert. Eines ihrer meistgeklickten Reels bringt sie gleich zu Beginn: die traurig absteigenden Töne a, f, d. „Damit ihr nicht so lange drauf warten müsst“, sagt sie, schlägt den gebrochenen Mollakkord an und kommentiert den musikalischen Abstieg politisch: AFD. Das Publikum lacht, wissend und ein wenig ertappt.
„Und wer von Euch hat mich schon auf TikTok gesehen?“, ruft sie in den vollen Saal. Niemand meldet sich. „Aha, ältere Zielgruppe“, konstatiert sie trocken und betreibt so ihre ganz persönliche Live-Marktforschung. Einer brüllt, er kenne sie aus dem WDR. „Du guckst WDR, bist aber noch so agil, nach Karlsruhe ins Tollhaus zu kommen?“ kontert sie fröhlich erstaunt. Hakenberg ist schlagfertig, hellwach, mit einer ansteckend lebensfrohen Bühnenpräsenz.
Inhaltlich geht es in ihrem Programm ums Weltverbessern. Und darum, wie man dabei nicht nach kurzer Zeit schlappmacht. Man müsse eben einen Ansatz wählen, der einem wirklich Spaß mache, sagt sie. Ihrer sei es, andere – weil ihr das halt so richtig Spaß mache – auf deren Fehlverhalten aufmerksam zu machen! Mit solchem augenzwinkernden Credo setzt sie sich ans Klavier und stimmt ihren Titelsong „Mut zur Tücke“ an. Ihre Lieder sind durchzogen von gereimten Pointen, feinem Sprachwitz und präzise gesetzten Refrains. Beim Song „Traumurlaub zuhaus“ darf das Publikum in parallelen Terzen mitsingen. Musikalisch ist dabei vieles simpel gehalten, damit Text und Pointe umso klarer hervortreten. Inhaltlich geht es um kleinbürgerliche Sehnsüchte: der eigene Pool im Garten als Ersatz für Fernreisen, der am Ende allerdings mehr Ehekrise als Erholung bringt. Hakenberg scheut nicht die einfache Kadenz, wenn sie dramaturgisch sinnvoll ist. Mitunter klingen ihre Melodien bewusst harmlos, fast wie Kinderlieder, etwa wenn sie zur Ukulele greift und vom caritativen Fest zum Weltflüchtlingstag singt. Alle sind „voll sozial“, es gibt eine Tombola und am Ende gewinnt ausgerechnet der Syrer den Hauptpreis: eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer. Der Saal johlt. Es sind intelligent komponierte Gesellschaftslieder mit Biss, Spottsongs mit Stachel, aber auch hartnäckig eingängige Melodien.

Weltverbesserung funktioniert bei Hakenberg vor allem über ironischen Perspektivwechsel. So deutet sie im Stil eines Werbespots die katastrophale Wohnungsnotlage um: Wie schön es doch sei, morgens auf einer Parkbank in der Natur aufzuwachen! Und während sie die Idee musikalisch ausklingen lässt, streut sie den IKEA-Werbeslogan ein: „Lebst du schon oder wohnst du noch?“ Das kommt beim Publikum bestens an. Mit „Hündchen lynchen in München“ führt Sarah Hakenberg zudem den schwarzen Humor von Georg Kreislers „Tauben vergiften im Park“ in die Gegenwart weiter. Kurzum ist das alles großartiges Musikkabarett! Viele Gags entfalten ihre Wirkung erst über längere, sorgfältig aufgebaute Strophen. Man muss gut zuhören und konzentriert bleiben. Ob das jedoch im schnellen Takt der Social Media, die Hakenberg jetzt gern bedient, genauso funktioniert, darf man bezweifeln. Deshalb: Sarah Hakenberg sollte man live gesehen haben. Aber hoffentlich dauert es nicht wieder zwanzig Jahre, bis sie den Weg ins Tollhaus findet.

Fächertaube

Im Exo im Zoologischen Stadtgarten, Februar 2026